Der Countdown im Theater der Stadt Schweinfurt läuft
noch 10 Tage, dann öffnet sich mit "Aida" nach elf Monaten wieder der Vorhang

Schweinfurt - Vorfreude bestimmt das Bild. Und großer Andrang. Das Schweinfurter Publikum gab sein Interesse an "seinem" Theater durch regen Kartenkauf kund.

Frisch renoviert, und dennoch wie immer, präsentiert sich das Schweinfurter Stadttheater seinem Publikum, wenn am 3. Februar mit Verdis "Aida" das Haus nach rund elfmonatiger Schließung eröffnet wird. In Schweinfurt wurde die Aida noch nie gegeben, also ein besonderer Grund für die Zuschauer, sich für dieses Highlight um Karten zu bemühen. Der einzige Abend dieses Gastspiels der Verdi-Oper Rousse ist bereits ausverkauft - vierzig Minuten nach Öffnung der Kassen waren die rund 670 Plätze vergeben.

Aida - die Eröffnungsoper schlechthin?

Das Schweinfurter Haus wurde 1966 mit Mozarts "Hochzeit des Figaro" mit der Bayerischen Staatsoper eingeweiht. Gut 35 Jahre später nun eine wahre "Eröffnungsoper" mit Verdis "Aida" nach der Generalsanierung. Sie wurde anläßlich der Eröffnung des Suez-Kanals und des Kairoer Opernhauses 1871 uraufgeführt. Ein schöner Gedanke also von Theaterleiter Rüdiger R. Nenzel, sie zu einem solch freudigen Anlaß, der Theatereröffnung, nach Schweinfurt zu holen.

Mit der Wiedereröffnung startet auch die Spielzeit so richtig durch. Bis in den Juli hinein erwartert das Schweinfurter Publikum ein wie immer abwechslungsreiches Programm nach dem bewährten Gastspielprinzip, das seinerzeit unter Dr. Günther Fuhrmann, der gebührenden Anteil an der Entstehung des Theater-Schmuckstücks hat, und der "sein" Theater bis heute interessiert begleitet, eingeführt wurde.

Alles zum Theater der Stadt Schweinfurt: www.kulturplaetzle.de/theater-schweinfurt/

Christoph Thein
24.01.2002

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